Die Bundesländer untersuchen jedes Jahr Wildvögel auf aviäre Influenzaviren, um Geflügelpestviren frühzeitig zu erkennen und das Risiko einer Einschleppung in Geflügelbestände besser einzuschätzen. Gleichzeitig liefern die Untersuchungen wichtige Daten für die Risikobewertung. Die meisten Proben sollen zwischen September und Januar genommen werden, wobei bei erlegten Wildvögeln ein kombiniertes Rachen- und Kloakentupfer entnommen wird. Zusätzlich fließen Kotproben in das Monitoring ein, die fast die Hälfte der mindestens 700 vorgesehenen Proben in Schleswig-Holstein ausmachen.