Am Donnerstag hat das Land Salzburg das Gebiet für erlaubte Wolfsabschüsse erweitert, nachdem drei Schafe bei Unken möglicherweise einem Wolf zum Opfer fielen. Die erweiterten Zonen umfassen Teile der Gemeinden Unken, Lofer, St. Martin, Weißbach sowie Teile von Saalfelden und Leogang und treten ab Freitag in Kraft. Jagdreferentin LH-Stv. Marlene Svazek betonte die Notwendigkeit dieser Maßnahmen für eine schnelle Reaktion in Notfällen und verwies darauf, dass es seit Juni keine weiteren Wolfsrisse gegeben hat.
Was heißt das für Jäger? Die Erweiterung des Abschussgebietes gibt Jägern mehr rechtliche Handlungsspielräume, um im Falle eines Wolfsangriffs auf Viehbestände rasch reagieren zu können. Gleichzeitig spiegelt dies die Bemühungen wider, den Wildtierbestand zu schützen und zugleich die Interessen der Landwirte zu wahren.