Im Frankenwald wurde erstmals Jungluchsnachwuchs nachgewiesen, eine bedeutende Entdeckung, die von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) Mitte Januar gemeldet wurde. Die Luchspopulation in Bayern zeigt eine Stabilisierung und umfasst nun 61 erwachsene Luchse und 28 Jungtiere. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Art stark gefährdet. Ein neues Forschungsprojekt, 'PopLynx', startet im Dezember 2025 und zielt darauf ab, Daten zur Luchspopulation zu sammeln und die Vitalität der Tiere zu überwachen.

Was heißt das für Jäger? Jäger spielen eine wesentliche Rolle im Monitoring der Luchspopulation, indem sie Sichtungen und Bilder von Wildkameras zur wissenschaftlichen Datenerhebung beitragen können. Das Zusammenwirken zwischen Forschern, Behörden und Jägern ist entscheidend für den Schutz und das Wachstum dieser gefährdeten Art.