Im Herbst und in den milden Wintermonaten ist die Gefahr von Pilzvergiftungen bei Hunden besonders hoch, wie Univ. Doz. Dr. Armin Deutz, ein Experte für Wildkrankheiten, berichtet. Etwa 14 % aller Vergiftungsfälle bei Hunden in Deutschland sind auf Pflanzen und Pilze zurückzuführen, wobei 25,7 % dieser Fälle zwischen 2012 und 2014 tödlich verliefen. Besonders gefährlich sind Pilze mit dem Toxin Amanitin, wie Knollenblätterpilze, sowie der Fliegenpilz und die Frühjahrslorchel, die verschiedene Symptome hervorrufen, darunter zentrale Symptome, Magen-Darm-Beschwerden und Blutarmut.

Was heißt das für Jäger? Jäger sollten insbesondere im Herbst und Winter wachsam sein, ihre Hunde von Pilzen fernhalten und sie an der Leine führen, um Vergiftungen zu vermeiden. Zudem ist es wichtig, die Hunde regelmäßig auf Anzeichen von Vergiftungen zu überprüfen, um schnell reagieren zu können.