Univ. Doz. Dr. Armin Deutz beleuchtet in einem Artikel für JagdErleben das seltene Phänomen der weiblichen Rotwildtiere mit Geweihen. Er erklärt, dass dies durch rückgehende Hormonproduktion oder seltene Zwillingsträchtigkeiten mit verschiedenen Geschlechtern verursacht werden kann. Zudem gibt es eine Möglichkeit, dass embryonales Geweihwachstum bei Weibchen aufgrund genetischer Anlagen zur Bildung von Rosenstöcken möglich ist. Das Phänomen erfordert eine genaue Untersuchung, um Scheinzwittern und Hermaphroditismus auszuschließen.

Was heißt das für Jäger? Die Erkenntnisse über weibliches Geweihwachstum und deren Hormonregulation sind nicht nur wissenschaftlich von Bedeutung, sondern haben auch praktische Implikationen für die Jagdpraxis. Jäger sollten sich intensiver mit den Ursachen und Folgen dieser Phänomene auseinandersetzen, um besser auf solche seltenen Fälle reagieren zu können.