Eine DNA-Analyse hat bestätigt, dass vier tote Schafe in Unken (Pinzgau) von einem Wolf gerissen wurden. Dies gab der Salzburger Wolfsbeauftragte Hannes Üblagger am Donnerstag bekannt. Der Vorfall, der Anfang September stattfand, verdeutlicht die wachsende Problematik von Wolfsschäden in Salzburg. Im Saalachtal wird bereits ein erweitertes Gebiet für Wolfsabschüsse definiert, während auf DNA-Analysen eines weiteren möglichen Risses im Steinernen Meer gewartet wird.

Was heißt das für Jäger? Die bestätigten Wolfsrisse und die zunehmenden Vorfälle zeigen, dass Herden in Salzburg weiterhin gefährdet sind. Die Landesregierung investiert signifikant in Herdenschutzmaßnahmen, um die Risiken für Schaf- und Ziegenhalter zu verringern, und eventuell sind weitere Maßnahmen nötig, falls sich die Lage nicht bessert.