Ein neuer Bericht von Sarah Meier (ETH Zürich) und Eric Strobl (Universität Bern) zeigt, dass Waldbrände in den USA nicht nur direkt die Vegetation schädigen, sondern auch durch Rauch die Biodiversität beeinträchtigen. Die Analyse von Daten des North American Breeding Bird Survey (2008-2022) und Satellitenbildern belegt, dass die Vogelvielfalt in Regionen mit hoher Rauchbelastung abnimmt, selbst wenn sie weit vom Brandgebiet entfernt sind. Diese Veränderungen wirken sich auf Lebensräume, Fütterungsmethoden und das Verhalten der Vögel aus.
Was heißt das für Jäger? Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden Jagdpraxis, die die indirekten Auswirkungen von Waldbränden auf die Tierwelt berücksichtigt. Jagdstrategien müssen anpassen werden, um den Rückgang der Vogelvielfalt durch Rauchbelastung in sensiblen Regionen zu adressieren und damit einen Beitrag zur Biodiversitätsbewahrung zu leisten.