Im 19. Jahrhundert wurde der Bartgeier (Gypaetus barbatus) in den Alpen ausgerottet, hauptsächlich wegen falscher Darstellungen und Vorurteile gegenüber seiner Lebensweise. Ab 1986 starteten erfolgreiche Initiativen zur Rückführung dieser majestätischen Vögel in die Alpen. Trotz des anhaltenden Rückgangs ihrer Bestände, der bedauerlichen Todesfälle und Schwierigkeiten in der Aufzucht, zeigen aktuelle Daten, dass die Population langsam wieder ansteigt. Die Auswilderung und Überwachung der Tiere, unter anderem durch GPS-Technologie, spielen eine entscheidende Rolle für den Fortbestand dieser Art.

Was heißt das für Jäger? Die Rückkehr des Bartgeiers ist ein positives Beispiel für den Artenschutz im Alpenraum und zeigt, wie umfassende Aufklärungs- und Schutzmaßnahmen dem Erhalt von Wildtieren dienen können. Die Jagd hat hierbei eine unterstützende Rolle, indem sie zu einem harmonischen Zusammenleben zwischen Mensch und Natur beiträgt.