Im Zeichen der Jagd wurden beim diesjährigen Landesparcoursschießen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V. (LJV) am 19., 25. und 26. September in Hasenmoor beeindruckende Leistungen gezeigt. Auf einem anspruchsvollen Parcours, der insgesamt 60 Wurfscheibenziele umfasste, traten zahlreiche Jägerinnen und Jäger gegeneinander an. Der Wettbewerb zog sowohl erfahrene Flintenschützen als auch Neueinsteiger in den Schießstand des Kreises Segeberg.
Der Parcours stellte jagdnahe Situationen nach und ermöglichte den Teilnehmenden, ihre Schießfertigkeiten unter realistischen Bedingungen zu testen. „Das Parcoursschießen verbindet sportlichen Wettbewerb mit praxisnaher Vorbereitung auf die Jagd“, erklärte LJV-Präsident Hans Wörmcke, der zusammen mit der Landesschießobfrau Wanja Ellerbrock die Siegerehrung leitete. Die Wettkämpfer mussten sich variierenden Flugbahnen und anspruchsvollen Aufgaben stellen, die einen hohen Grad an Konzentration und Reaktionsvermögen erforderten.
Mit festen Startzeiten wurde ein reibungsloser Ablauf gewährleistet, was insbesondere für die große Teilnehmerzahl von Vorteil war. Am letzten Wettbewerbstag wurden die besten Schützen ausgezeichnet. Patrick Quast dominierte in seiner Altersklasse und sicherte sich zusätzlich den Gesamtsieg über alle Klassen hinweg. In der Damenklasse setzte sich Kristin Sendker-Behrens durch, während in der Jugendklasse Luca Wedell, Janne Martens und Nis Möller herausragende Leistungen zeigten. Zusätzlich konnte Meinart von Mirbach die Offene Klasse für sich entscheiden.
Die Organisatoren des LJV würdigten den unermüdlichen Einsatz der Aufsichten, Helferinnen und Helfer sowie des Teams des Schießstands in Hasenmoor. Besonders hervorgehoben wurde die zentrale Rolle von Wanja Ellerbrock als Landesschießobfrau, die maßgeblich für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs verantwortlich war.
Das Landesparcoursschießen 2026 verdeutlicht die immense Bedeutung von regelmäßigem Training für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit der Flinte. Eine ausgeprägte Schießfertigkeit ist nicht nur für den Wettbewerbsbereich, sondern auch für die praktische Jagdausübung von entscheidender Bedeutung.
Insgesamt war die Veranstaltung ein gelungenes Beispiel für den Zusammenhalt und die Leistungsbereitschaft der Jägerschaft in Schleswig-Holstein. Die Ergebnisse und Platzierungen aus den verschiedenen Klassen sind auf der Website des Landesjagdverbandes einsehbar und bieten einen umfassenden Überblick über die erfolgten Leistungen.
Mit dieser Erfahrung und dem Fokus auf kontinuierliches Training steht der LJV Schleswig-Holstein als Vorbild für andere Landesverbände und zeigt, wie wichtig die Verbindung von traditioneller Jagd und sportlicher Betätigung ist.