Saarbrücken und die französische Gemeinde Spicheren haben sich entschieden, erstmals eine gemeinsame Jagd auf Wildschweine durchzuführen, um einerseits die Schäden, die die Tiere in letzter Zeit angerichtet haben, zu reduzieren und andererseits einen umstrittenen Saufang zu ersetzen. Diese Kooperation soll im Herbst stattfinden, da die Wildschweine zwischen den beiden Regionen hin und her wandern. Es wurden bereits massive Schäden in Gärten auf beiden Seiten gemeldet. Der Bürgermeister von Spicheren, Christian Vilimek, und weitere Verantwortliche arbeiten an den Detailfragen der Bejagung, während auch Tierschützer gegen den parallel geplanten Saufang protestieren.
Was heißt das für Jäger? Die koordinierte Jagd könnte eine effiziente Lösung im Umgang mit den Wildschäden darstellen und dennoch den Einsatz von Lebendfallen in Frage stellen, falls sie erfolgreich verläuft. Dazu dürften die Jäger gut über die Gegebenheiten ihrer Reviere informiert sein, um die Abstimmung über die Grenze hinweg optimal umzusetzen.