Die Provinzverwaltung von Schonen in Südschweden hat eine Schutzjagd genehmigt, um 2.000 Kormorane abzuschießen. Diese Maßnahme ist notwendig geworden, da die Fischbestände erheblich unter Druck stehen. Der Kormoranbestand in der Region hat sich in den letzten zehn Jahren vordoppelt, von 2.000 Nester im Jahr 2012 auf etwa 4.000 im Jahr 2023. Die laufende Informationspflicht für Jäger soll Sicherheitsvorkehrungen gewährleisten und über die aktuellen Abschusszahlen informieren. Während der Kormoran nicht die Hauptursache für den Rückgang der Fischbestände ist, wird sein Einfluss zunehmend kritisch betrachtet. Auch in Deutschland gibt es Debatten zu diesem Thema, da Kormoranabschüsse nur mit Ausnahmegenehmigungen erlaubt sind.