In Japan nehmen Bären-Angriffe auf Menschen rasant zu, was die Regierung dazu veranlasste, aktiv zu werden. In Hachioji, einer Region westlich von Tokyo, wurde erstmals ein Bär im Rahmen eines neuen Notfallverfahrens geschossen, um weitere Übergriffe zu verhindern. Die Bärin war zuvor in einer Schlingenfalle auf einem Bauernhof gefangen worden, der in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten liegt. Die Genehmigung zur Entnahme des Tieres wurde vom Bürgermeister erteilt.

Was heißt das für Jäger? Die Entnahme von gefährlichen Wildtieren wie Bären ist seit September 2025 unter bestimmten Voraussetzungen in Japan möglich. Dies eröffnet auch in anderen Regionen neue Möglichkeiten für den Umgang mit Wildtieren, die Menschen in Gefahr bringen können.