2026 wurde das Jahr des Rebhuhns ausgerufen, da der NABU und der Landesbund für Vogelschutz Bayern e. V. die Feldhühner zum Vogel des Jahres kürten. Der Bestandsrückgang seit den 1980er-Jahren ist dramatisch, trotzdem zeigen einige aktive Niederwildreviere in Deutschland, dass durch gezielte Hege die Rebhuhnpopulationen erhalten werden können. Der Erfolg basiert auf drei zentralen Säulen: Lebensraumaufwertung, Prädatorenmanagement und Notfütterung. Besonders die ganzjährige Fütterung hat sich als essenziell erwiesen, um den Rebhühnern in nährstoffarmen Zeiten ausreichend Nahrung zu bieten.
Was heißt das für Jäger? Durch richtige Fütterung und gezielte Maßnahmen zur Lebensraumgestaltung können Jäger aktiv zur Erhaltung der Rebhuhnpopulation beitragen. Eine nachhaltige Hege ermöglicht nicht nur die Stärkung des Rebhuhnbestands, sondern auch eine positive Entwicklung der gesamten Niederwildbestände in den Revieren.