Stockenten sind seit den späten 1990er Jahren in Deutschland in ihrer Bestandsentwicklung rückläufig. Während im Jagdjahr 2020/21 weniger als 60.000 Stockenten erlegt wurden, glauben viele Jäger, dass die Bestände in ihren Revieren stabil sind. Neuere Lebensbedingungen, der Anstieg von Prädatoren und ein Überhang an Erpeln gefährden jedoch den Bruterfolg. Um die Anzahl an Stockenten langfristig zu erhalten, sollten Jäger die männlichen Enten gezielt reduzieren und Lebensräume durch geeignete Maßnahmen attraktiver gestalten.
Für die nachhaltige Jagd auf Enten ist es entscheidend, den Beutegreifer-Druck zu senken und das Geschlechterverhältnis in den Revieren anzupassen. Strategische Maßnahmen, wie die Bejagung von Prädatoren und die Reduzierung der Erpelpopulation, sind unerlässlich, um die Fortpflanzung und den Nachwuchs der Stockenten zu fördern.