Im Pinzgau sind am Wochenende fünf Schafe mit schweren Bissverletzungen auf einer Alm in Unken entdeckt worden. In einer ersten Einschätzung geht der Wolfsbeauftragte des Landes, Hannes Üblagger, von einem Wolfsriss aus. Diese Vorfälle treten nur sechs Kilometer entfernt von einem bereits bestätigten Riss im September auf. Zwei Schafe waren sofort tot, während drei weitere aufgrund ihrer schweren Verletzungen euthanasiert werden mussten. Mehrere Tiere werden weiterhin vermisst, und eine DNA-Analyse steht aus, um den Verdacht auf Wolfsrisse offiziell zu bestätigen.
Was heißt das für Jäger? Die aktuelle Situation verdeutlicht die wiederkehrenden Konflikte zwischen Wildtieren und landwirtschaftlichen Betrieben. Eine Ausweitung der Abschussverordnung wird in nächster Zeit nicht vorgenommen, was die Herausforderungen für Betroffene und die Jagdpraxis in der Region unterstreicht.