Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat das Land Nordrhein-Westfalen die Prämien für die Entnahme von Schwarzwild erheblich erhöht. Ab sofort wird für jedes erlegte Stück Wildschwein in den betroffenen Kerngebieten und Sperrzonen II eine Prämie von 200 Euro gezahlt, während in Sperrzone I 150 Euro angeboten werden. Diese Maßnahme soll Jäger motivieren, die Population zu verringern, da die ASP sich seit einem Jahr in NRW ausbreitet. Bislang wurden in den betroffenen Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und Hochsauerlandkreis über 13.500 Wildschweine erlegt. Die Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Silke Gorißen, betont die Notwendigkeit einer engen Kooperation mit den Jagdausübungsberechtigten zur Bekämpfung der Seuche.
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NRW verdoppelt Abschussprämien für Wildschweine auf bis zu 200 Euro
Ein effektiver Anreiz zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in drei Kreisen