Am 31. August führten die lauten Schreie einer männlichen Person in Lachendorf (Niedersachsen) zu einem erstaunlichen Polizeieinsatz. Eine besorgte Anwohnerin hatte den Notruf gewählt, da sie sich um ihren Nachbarn sorgte. Als die Beamten eintrafen, zeigte sich jedoch eine andere Situation als erwartet. Der zuständige Anwohner, Sabine Feller, berichtete in einer Pressemeldung der Polizei: „Die Rufe nicht auf eine gewaltsame Auseinandersetzung oder einen medizinischen Notfall zurückzuführen seien. Vielmehr befinde er sich auf dem Dachboden des Hauses, um einen Marder zu jagen. Das laute Schreien sei lediglich Ausdruck seines lautstarken Fluchens während dieser Tätigkeit gewesen.“ Die Jagd auf den Marder führte zu einem ungewöhnlichen Einsatz der Polizei, der jedoch ohne Gefahr für Menschen verlaufen ist. Der Marder konnte unerkannt entkommen. Zurzeit steht die Invasion der Steinmarder in Schweden im Fokus: „Warum Schweden jetzt eingreift“ – mehr dazu gibt es in unseren aktuellen Berichten.
Revier · Niedersachsen
Marder-Jagd auf dem Dachboden endet mit Polizeieinsatz
Ein besorgter Anwohner rief die Polizei, als sie laute Schreie hörte. Der Fall endete jedoch ungewöhnlich.