In den Landkreisen Aurich und Emden breitet sich Myxomatose unter Feldhasen rasch aus. Zwei Kreisjägermeister, Gernold Lengert und Uwe Kampenga, berichten über mehrere verendete Hasen und warnen vor der weiteren Ausbreitung, die bereits von Emden nach Aurich fortgeschritten ist. Sie empfehlen, kranke Hasen nicht zu bejagen und verendete Tiere nicht im Revier zu entsorgen, um die Übertragung des Myxomaviruses zu vermeiden.
Was heißt das für Jäger? Die Herausforderungen durch die Seuche erfordern ein Umdenken in der Jagdpraxis. Es wird empfohlen, gesunde Besätze zu bejagen, um die Population zu verringern und das Infektionsrisiko zu senken. Zudem könnten Hasenzählungen vor Jagdbeginn sinnvoll sein, um die Lage besser einschätzen zu können.