Forst-, Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christine Schneider (CDU) hat im Mainzer Landtag die Pläne für ein neues Landesjagdgesetz in Rheinland-Pfalz verteidigt, das im April 2027 in Kraft treten soll. Ziel des Gesetzes ist es, die Interessen von Jägerschaft, Grundeigentümern, Landwirtschaft und Naturschutz besser zu vereinen, während gleichzeitig der Wildbestand, insbesondere der Wolf, verwaltet wird. Die Gesetzgebung erfordert eine Anhörung, und der Landtag wird sich im Februar erstmals damit befassen.
Was heißt das für Jäger? Die Novelle könnte die Rahmenbedingungen für die Jagd erheblich verändern und erfordert eine hohe Akzeptanz innerhalb der Jägerschaft. Kritiker aus der Opposition, darunter die AfD und die Grünen, mahnen eine Anpassung an bestehende Bedürfnisse der Jagd an und sehen Bedarf an mehr Vertrauen in die Jägerschaft.