Im Landtag von Mainz wird ein neues Jagdgesetz für Rheinland-Pfalz geplant, das am 1. April 2027 in Kraft treten soll. Die Umweltministerin Christine Schneider (CDU) hat angekündigt, verschiedene Paragrafen des Gesetzes zu ändern und den Fokus auf Wald und Wild zu legen. Besonders hervorzuheben ist die Einführung einer Notstandsregelung für den Wolf, die es ermöglicht, „Problemwölfe“ zu entnehmen und die Sicherheit für Menschen und Weidetierhalter zu gewährleisten.
Was heißt das für Jäger? Die Änderungen zielen darauf ab, eine praxisgerechte Jagdpraxis zu fördern und die Jägerschaft aktiv in die Umsetzung einzubeziehen. Die Notstandsregelungen bieten Jägern zudem neue Handlungsspielräume im Umgang mit Problemtieren, was zugleich die Verantwortung im Konfliktfall verdeutlicht.