Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt in Hessen weiterhin eine bedeutende Herausforderung für die Landwirtschaft und Jagd dar. Angesichts dieser Situation lädt das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, gemeinsam mit dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Groß-Gerau, zu zwei Dialogveranstaltungen im Oktober 2026 ein. Diese bieten Jägerinnen und Jägern die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der ASP und die entsprechenden Maßnahmen zu informieren.

Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, den 8. Oktober 2026, um 19.00 Uhr im Rudolf-Loh-Center in Dietzhölztal statt. Im Fokus stehen die aktuelle ASP-Lage in Nordrhein-Westfalen sowie die neuesten Entwicklungen in den Sperrzonen und Perspektiven für Nord- und Mittelhessen. Staatssekretär Michael Ruhl und weitere Vertreter des ASP-Führungsstabes werden anwesend sein, um Informationen bereitzustellen und Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Ein zweiter Termin ist für Mittwoch, den 14. Oktober 2026, um 19.00 Uhr im Georg-Büchner-Saal in Groß-Gerau angesetzt. Hier wird besonders die Lage in Südhessen thematisiert, sowie die nächsten Schritte der Seuchenbekämpfung und mögliche Teilrückstufungen der Sperrzonen. Auch hier stehen Staatssekretär Ruhl und die Experten des Führungsstabes für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Beide Veranstaltungen laden dazu ein, Fragen zum Thema ASP direkt an die Verantwortlichen zu richten. Insbesondere Jägerinnen und Jäger dürfen sich auf Informationen zu relevanten Aspekten freuen, wie etwa den derzeit gültigen Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP, dem Status der Sperrzonen und der zukünftigen Rolle der Schwarzwildbejagung.

Eine Anmeldung ist für beide Termine nicht erforderlich, sodass alle Interessierten die Chance haben, sich umfassend zu informieren und aktiv am Dialog teilzunehmen. Es ist eine wertvolle Gelegenheit, um sich mit den Fachleuten auszutauschen und die Entwicklungen in Bezug auf die ASP zu besprechen.

Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest erfordert umfassende Strategien und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Jägerinnen und Jäger spielen hierbei eine entscheidende Rolle, weshalb diese Veranstaltungen eine wichtige Plattform darstellen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und sich über die aktuelle Lage auf dem Laufenden zu halten.