Die Gamswildzählung, die jeden Herbst in den alpinen Regionen Österreichs durchgeführt wird, steht auch 2026 wieder ins Haus. Am 17. Oktober wird in den drei Bundesländern Kärnten, Steiermark und Salzburg zeitgleich die Anzahl der Gamswildtiere erfasst. Diese Zählungen sind essentiell, um die Population der Gams zu monitoren und die nachhaltige Bejagung sicherzustellen.

Die Gamswildzählung hat mehrere wichtige Ziele. Sie dient nicht nur der Überprüfung der Bestände, sondern hilft auch den Jagdbehörden, die Hege- und Managementstrategien entsprechend anzupassen. Eine präzise Bestandsaufnahme ist für die Erhaltung des Gamswildes und seines Lebensraumes unerlässlich.

Zur Teilnahme an der Zählung sind Jägerinnen und Jäger aufgerufen, die entsprechende Unterlagen nutzen, die rechtzeitig zum Download bereitgestellt werden. Diese enthalten Richtlinien zur Durchführung der Zählung sowie die Zählblätter, die für die Dokumentation verwendet werden.

Die gängige Praxis sieht vor, dass die Zählung in den frühen Morgenstunden beginnt, wenn die Tiere am aktivsten sind. Dies ermöglicht eine genauere Erfassung der Tiere und reduziert gleichzeitig Störungen im Lebensraum. Es ist wichtig, während der Zählung auf eine möglichst ruhige Vorgehensweise zu achten, um die Gams nicht unnötig zu verängstigen.

Die Ergebnisse der Gamswildzählung haben direkte Auswirkungen auf die zukünftige Jagdplanung. Basierend auf den erfassten Daten können Abschusspläne erstellt und angepasst werden, die sowohl den Erhalt der Tierarten sichern als auch den Interessen der Jägerschaft Rechnung tragen. Daher ist die Teilnahme an der Gamswildzählung nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Verantwortung gegenüber den Wildtieren und der Natur.

Jäger aus Kärnten, Steiermark und Salzburg werden gebeten, sich bereits jetzt auf die Zählung vorzubereiten und die notwendigen Materialien herunterzuladen. Weitere Informationen und die entsprechenden Unterlagen können über die Webseite der Kärntner Jägerschaft abgerufen werden.

Die Gamszählung am 17. Oktober 2026 wird eine bedeutende Gelegenheit sein, um den Bestand des Gamswildes zu evaluieren und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen jagdlichen Gemeinschaften die zukünftige Jagd nachhaltig zu gestalten.