Wildfleisch aus dem Wallis kann künftig mit dem Qualitätslabel "Marke Wallis" zertifiziert werden. Ein neues Pflichtenheft regelt die Rückverfolgbarkeit vom Abschuss bis zum Verkauf und stellt Anforderungen an die Herkunft der Tiere. Für die Zertifizierung kommen Wildtiere in Betracht, die während der Jagdsaison erlegt werden, sowie solche, die durch regulierende Abschüsse der Wildhut fallen. Die Rückverfolgbarkeit beginnt mit der Markierung durch die Jägerin oder den Jäger und wird bis zum Verkauf dokumentiert.

Im Wallis werden jährlich rund 5.000 Wildtiere, darunter Hirsche, Gämsen und Wildschweine, erlegt. Ziel der Zertifizierung ist es, das Wildfleisch aus der Region aufzuwerten und es gegenüber Importen sowie Zuchtfleisch hervorzuheben. Somit wird eine weitere Möglichkeit geschaffen, die regionale Küche zu fördern.