Die Zahl der Stockenten in Niedersachsen verzeichnet einen besorgniserregenden Rückgang, insbesondere im Emsland. Um diesem Trend entgegenzuwirken, setzt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf die Schaffung neuer Gewässer. Diese sollen nicht nur der Stockente, sondern der gesamten Vogelwelt zugutekommen. Zwar ist der Rückgang als stark, aber nicht als gefährdet eingestuft, doch die Ursachen sind vielfältig: erhöhte Prädation durch Raubtiere sowie die Folgen des Klimawandels spielen eine Rolle. Besonders hervorzuheben ist das laufende Forschungsprojekt „Schwingenmonitoring“, das wichtige Daten zum Entenbestand in Niedersachsen sammeln soll.
Was heißt das für Jäger? Die Abnahme der Stockenten hat direkte Auswirkungen auf die Jagdpraktiken in Niedersachsen. Jäger sollten sich der Bestandsentwicklung bewusst sein und die Maßnahmen zur Förderung der Vogelpopulation unterstützen. Die Erkenntnisse aus dem Monitoring könnten zudem wertvolle Informationen für die künftige Jagdstrategie liefern.