Der Kleine Münsterländer, auch bekannt als Heidewachtel, gilt als der kleinste Vorstehhund und zeichnet sich durch seine herausragenden Fähigkeiten in der Jagd aus. Mit einer Mischung aus Arbeitsfreude und einem unermüdlichen Finderwillen ist er besonders für die Wasserarbeit geeignet. Ursprünglich im Münsterland gezüchtet, erhielt die Rasse durch Edmund Löns Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidende züchterische Impulse. Der Zuchtstamm wurde gezielt um die Merkmale der ausgestorbenen langhaarigen Wachtelhunde erweitert, was zur Schaffung eines leistungsfähigen Jagdhundes führte. Dr. Dr. Friedrich Jungklaus legte 1921 den ersten Rassenstandard fest, der seither kontinuierlich weiterentwickelt wurde.