Die Winterfütterung des Rot- und Rehwildes ist in den letzten Jahren zunehmend in die Diskussion geraten. Während sie früher als unumstritten galt und in vielen Jagdgesetzen verankert war, werden ihre Vorteile und Notwendigkeit heute differenzierter betrachtet. Studien zeigen, dass weder Rot- noch Rehwild die Winterfütterung eigentlich benötigen, um in strengen Wintern zu überleben. Stattdessen kann die Fütterung hilfreich sein, um Wildschäden in Wäldern zu minimieren, indem sie die Tiere von besonders schadenanfälligen Flächen ablenkt. Die richtige Fütterung muss dabei an die physiologischen Bedürfnisse der Tiere angepasst sein und umfasst auch die Auswahl geeigneter Futterarten.
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Winterfütterung von Rot- und Rehwild: Ein Lenkungsansatz
Über Sinn und Unsinn der Winterfütterung in der jagdlichen Praxis