In der bayerischen Gemeinde Schäftlarn werden immer häufiger Biberaktivitäten zum Problem, die bereits zu erheblichen Schäden geführt haben. Aktuell sorgt das unterhöhlen einer Teerstraße und Schimmlbildung in einem Klärwerk für Besorgnis. Um diesen Biber-Schäden entgegenzuwirken, setzt der Landkreis nun auf innovative Methoden wie Ultraschallvergrämungsgeräte, die durch akustische Signale Stress bei den Tieren auslösen sollen, um sie zur Flucht zu bewegen. Zusätzliche Maßnahmen, wie etwa eine Kette aus Kanistern, sollen verhindern, dass die Tiere weiter an Dämmen bauen.
Was heißt das für Jäger? Die Methode stellt einen neuen Ansatz im Umgang mit einem streng geschützten Tier dar, dessen Population in Deutschland zunimmt und zunehmend zu Konflikten mit Infrastruktur und Landwirtschaft führt. Ein integriertes Bibermanagement könnte für Jäger und Landwirte neue Perspektiven bieten.