Die vierte Jungjägerbefragung des Deutschen Jagdverbandes zeigt, dass immer mehr Menschen aus städtischen Gebieten den Jagdschein erwerben. Rund 4.600 Antworten wurden ausgewertet, die ergeben, dass vor allem jüngere Personen ohne jagdliche Vorerfahrung die Ausbildung anstreben. Der Frauenanteil ist dabei auf 30 Prozent gestiegen. Die Befragten sind im Schnitt 38 Jahre alt, mit vielen, die ein großes Interesse an Natur- und Umweltschutz zeigen. Fast die Hälfte der Jugendlichen plant, sich für den Naturschutz engagieren.
Was heißt das für Jäger? Diese Entwicklung könnte nicht nur die Praxis der Jagd, sondern auch die Wahrnehmung der Jägerschaft in der Öffentlichkeit verändern. Das wachsende Interesse an Natur- und Umweltschutz unter den neuen Jägern zeigt, dass die Jagd in Zukunft möglicherweise stärker auf ökologische Aspekte fokussiert sein wird.