In einem aktuellen Forschungsprojekt haben Wissenschaftler aus Polen, Spanien und Deutschland untersucht, wie Wölfe und andere Raubtiere wie Füchse und Dachse mit Menschen in stark besiedelten Gebieten zusammenleben. Dabei wurden in einem Waldgebiet in Polen systematisch Kamerafallen aufgestellt, die sowohl die Aktivitäten der Tiere als auch menschliche Eingriffe und die Präsenz von Hauskatzen dokumentierten. Die Ergebnisse zeigen, dass Wölfe ihre Aktivitäten verlagern und hauptsächlich nachts aktiv sind, um direkte Begegnungen mit Menschen zu vermeiden. Kleinere Raubtiere hingegen zeigen eine höhere Anpassungsfähigkeit und nutzen auch die Nähe zu menschlichen Siedlungen.