In einem Jagdunfall in Schachen, Kanton Appenzell Ausserrhoden, hat eine 58-jährige Landwirtin versucht, eine Krähe mit ihrem Kleinkalibergewehr zu erschießen, um ihre Hühner zu schützen. Statt den Vogel zu treffen, durchschlug der Schuss die Fensterscheibe eines benachbarten Wohnhauses. Der Vorfall, der Ende Juni stattfand, wurde der Polizei gemeldet, und die Landwirtin steht nun vor Gericht und droht mit einer Haftstrafe.
Was heißt das für Jäger? Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren unsachgemäßen Schießens und hat eine Debatte über die Sicherheit von Jagdpraktiken in Wohngebieten ausgelöst. Die Polizei ermahnt zur Vorsicht und betont die Notwendigkeit, die Umgebung vor jedem Schuss sorgfältig abzuklären.