Der amerikanische Riesenleberegel (Fascioloides magna) wurde erstmals in Frankreich nachgewiesen, und zwar im Darm eines Damhirsches in der Region Sologne. Behördliche Stellen befürchten eine bereits weitergehende Verbreitung des Parasiten in dem Land. In Deutschland, insbesondere in Bayern, ist dieser Parasit seit längerem zum Thema der Forschung geworden, mit Infektionsraten von 12–18 Prozent bei Rotwild. Der Riesenleberegel ist seit über 150 Jahren in Europa und wurde durch den Import von Wapitis und Weißwedelhirschen eingeschleppt.
Revier · International
Riesenleberegel erreicht Frankreich: Auswirkungen auf Schalenwild
Erschreckende Entdeckung bei Damhirschen in der Sologne