Niederösterreichs Landesjägermeister Christoph Metzker diskutiert die drastischen Auswirkungen des heißen und trockenen Sommers auf den Wildbestand in der Region. Besonders das Niederwild, wie Hasen, Fasan und Rebhühner, leidet unter den extremen Bedingungen. Überlebenschancen der Kitze sind gesunken, was ernste Konsequenzen für die Abschusspläne der Jäger mit sich bringt. Metzker betont die Bedeutung einer stark kommunizierten Position der Jägerschaft, um die Leistungen während der Trockenphase hervorzuheben, da viele Jäger Wasser und Futter für das Wild bereitstellten. Der Dialog zwischen Jagd und Landwirtschaft werde immer wichtiger, um zukünftige Herausforderungen gemeinsam zu meistern.
Was heißt das für Jäger? Die veränderten klimatischen Bedingungen erfordern ein anpassungsfähiges Management. Jäger sollten proaktiv planen, um den Wildbeständen auch in Krisensituationen gerecht zu werden und die Wichtigkeit ihrer Rolle in der Gesellschaft zu betonen. Die Initiativen und Programme des NÖ Jagdverbands legen den Grundstein für eine nachhaltige Jagdpraxis in der Zukunft.